Ausgangslage

Nach langer gemeinsamer Vorarbeit haben die Trägervereine der beiden Feuchter Museen im April 2013 Bürgermeister Rupprecht und Vertretern der Marktgemeinderatsfraktionen ein Gesamtkonzept für ein „Kulturareal“ in Feucht vorgestellt, das mittelfristig ihr größtes Problem beheben könnte: Die Raumnot in den Museumsgebäuden in der Pfinzingstraße.

Die gemeinsame Suche nach Lösungen entsprang dem Wunsch der Museumsvereine, ihre Ausstellungen für Besucher attraktiver und interessanter zu machen und ihre umfangreichen Sammlungen angemessen präsentieren zu können. Ein Gespräch mit einem Vertreter der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern im Frühjahr 2012 bestätigte sowohl den Handlungsbedarf, als auch das Potenzial der beiden Feuchter Museen, die beide in ihrem jeweiligen Bereich einzigartige, überregional bedeutsame Sammlungen beherbergen.

Da die Gemeindebücherei ebenfalls bereits seit Jahren unter Platzmangel leidet, lag es für die Museumsvereine nahe, nach Lösungen zu suchen, die den räumlichen Zusammenhang der Kultureinrichtungen erhält und gleichzeitig Synergieeffekte der drei Einrichtungen erschließt.

Neben den ausgestellten Exponaten und einer Fülle von Ausstellungsstücken in mehreren Depots besitzen beide Museen nämlich auch umfangreiche Archiv- und Literaturbestände, die bislang für die interessierte Fachöffentlichkeit schwer zugänglich und nicht vollständig erschlossen sind. So beherbergt das Zeidelmuseum die Bibliothek des Landesverbands Bayerischer Imker, das Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum unter anderem mehrere Nachlässe aus der Frühzeit der Raumfahrtgeschichte. Am bedeutendsten ist dabei der wissenschaftliche Nachlass Hermann Oberths selbst, der sich im unveräußerlichen Eigentum des Marktes Feucht befindet und vom Museum bearbeitet wird.


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